Material

Der Teakbaum ([tik]-, Tectona grandis) oder Teak ist ein Laubbaum aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Heimisch ist er in den laubwerfenden Monsunwäldern Süd- und Südostasiens. Der Teakbaum liefert ein sehr wertvolles Holz und zählt zu den wichtigsten Exporthölzern des asiatischen Raumes. Die Gattung Tectona wird seit einigen Jahren zur Familie der Lippenblütler gestellt[1], in vielen Büchern wird jedoch noch die ältere Zugehörigkeit zu den Eisenkrautgewächsen angeführt.

Die sehr großen Blätter sind bis zu 75 Zentimeter lang und elliptisch geformt. Das Holz ist von der Festigkeit her mit dem der europäischen Eiche vergleichbar, weshalb der Baum oft auch als "Indische Eiche" bezeichnet wird.

Er stammt ursprünglich aus den Laubmischwäldern Thailands, Birmas und Indiens und ist entgegen vieler Behauptungen kein Baum des tropischen Regenwaldes. Die größten natürlichen Teakvorkommen gibt es in Birma, dem heutigen Myanmar.

Teak ist ein extrem dichtes Holz (680 kg/m³) und aufgrund seines hohen natürlichen Öl- und Kautschukgehaltes resistent gegen Würmer, Schimmelpilz- und Pilzbefall, säurefest und auch schwer entflammbar.

Die Farbe des Teakholzes ist gelb bis gelb-braun und nimmt bei Möbeln oft nach mehreren Jahren eine charakteristische hellgraue Färbung an, die man auch Patina nennt. Das Holz ist sehr hart, schwer und hat eine hohe Lebensdauer, weshalb es gerne für Möbel, Fußböden und den Schiffbau verwendet wird. Außerdem ist es sehr begehrt, weil es dem Insektenbefall und der Verwitterung jahrhundertelang standhält.

Die Holländer erkannten den Nutzen dieses Baumes für den Schiffbau und kultivierten ihn in großem Umfang in ihren damaligen Kolonien auf dem Gebiet des heutigen Indonesien, wo er seitdem immer noch eine sehr wichtige Rolle spielt. Heutzutage wird er im gesamten Südostasien sowie weltweit in den Tropen, meist in großen Plantagen, angepflanzt.

In den 1950er- und 1960er-Jahren wurde Teak insbesondere als Werkstoff für Innenbereichsmöbel genutzt. Mittlerweile findet das Holz hauptsächlich im Schiffbau (Schiffsdecks), auf Terrassen und in der Gartenmöbelproduktion Verwendung.

Aufgrund der absoluten Witterungsbeständigkeit ist dieses Holz für dauerhaften Einsatz im Freien (auch bei ständigem Salzwasserkontakt) bestens geeignet.

Polyrattan ist die weitläufige Bezeichnung für ein wetterfestes Flechtmaterial. Die Grundlage zur Herstellung ist Kunststoff. Die Namensbezeichnung ist abgeleitet vom Hauptbestandteil Polyethylen und seinem natürlich Vorbild Rattan. Im Volksmund hat sich die Bezeichnung "Rattan Gartenmöbel" mittlerweile durchgesetzt ist jedoch bei genauer Betrachtung etwas irreführend da kein echtes Rattan für Gartenmöbel verwendet wird. Die Herstellung des Materials wurde durch das Aufkommen der Loungemöbel (Ursprüngliche Bezeichnung für
Warteraummöbel mit niedriger Sitzhöhe) forciert. Der sog. Loungestil hat seit etwa dem Jahre 2000 eine ungeahnte Nachfrage, gerade Gartenmöbel im Loungestil hatten sich derart ettabliert, dass eine wetterfeste Alternative zu echtem Rattan gefunden werden musste.

Das Geflecht besteht aus wetterfestem Polyrattan, welches besonders widerstandsfähig gegen Umwelteinflüsse ist und Ihnen somit erlaubt die Möbel auch ganzjährig im Freien zu platzieren. Die Möbel im Frühjahr einfach mit Wasser abspritzen und anschließend mit einem feuchten Tuch abwischen. Schon sehen die Möbel aus wie neu!

Die Bezüge sind abnehmbar und können im Schongang bei max. 40 Grad gewaschen werden.

 

Reinigen Sie Teakmöbel zweimal jährlich mit Bürste und grüner Seife, am besten mit warmem Wasser. So verhindern Sie, dass sich Schmutz tief in den Poren des Holzes festsetzt. Grüne Seife gibt es als handelsübliche flüssige oder Neutralseife in jedem Drogeriemarkt.

Für alle Vollteakmöbel können Sie auch einen Hochdruckreiniger einsetzen. Stellen Sie das Gerät auf einen Druck von etwa 60 bis 80 bar ein. Halten Sie zwischen Düse und Holz einen Mindestabstand von 15 bis 20 Zentimetern ein. Nur eine Dreifachdüse gewährleistet den erforderlichen schonenden Druckstrahl. Verwenden Sie auf keinen Fall eine Dreckfräserdüse; damit würden Sie die Oberfläche zu sehr aufrauen. Die gründliche Komplettreinigung des Möbels bewirkt eine leichte Aufhellung im Farbton.

Hilfe gegen Flecken

  • Stellen Sie keine heißen oder Rost ansetzenden Gegenstände direkt auf Tischoberflächen ab. Sie hinterlassen Flecken, die schwer zu entfernen sind.
  • Schleifen entfernt Flecken, die tiefer in die Holzmaserung eingedrungen sind.
  • Öle, Lasuren und Lacke aufzutragen, ist naturgemäß aufwändiger als eine bloße Reinigung des rohen Holzes. Auf die konstruktive Haltbarkeit der Möbel hat eine solche Behandlung jedoch keinerlei Einfluss

Lacke

Weiße und andersfarbige, deckende Lacke verlangen wenig Pflege. Eine gelegentliche Säuberung reicht völlig aus. Von Vorteil ist dabei, dass Teakholz Maß hält: es neigt nicht zu temperaturbedingten Veränderungen. Die sonst üblichen Lackrisse treten daher höchst selten auf.

Lackieren Sie nach drei bis fünf Jahren nach, je nach Standort auch in größeren Abständen. Zur Vorbereitung genügt ein kurzer Anschliff. Das mühselige Abschleifen des Altlackes ist nicht nötig.

Bitte beachten Sie bei allen Anstrichen folgende Hinweise:

Wenn Sie die Möbel vor dem Streichen mit Seifenlauge reinigen, müssen alle Seifenreste gründlich abgespült werden. Das geht am besten mit klarem Wasser und Haushaltsessig – etwa eine Tasse pro Eimer.

Teakholz verdankt seine Immunität gegen Witterungseinflüsse den in seinem Inneren gespeicherten Kautschukanteilen. Dies erschwert naturgemäß die Haftung von Lasuren und Lacken (abgesehen von Teaköl) und erfordert einen sorgfältigen Aufbau aller Anstriche.

Vor jedem Lackieren oder Lasieren müssen die Holzoberflächen angeschliffen werden. Wir empfehlen dafür Schleifpapier mit der Körnung 120. Entfernen Sie den Schleifstaub sorgfältig mit einem weichen Tuch. Bei einigen Fabrikaten kann zunächst ein Anstrich mit Haftgrundierung erforderlich sein.

Teaköl

Teaköl verhindert, dass das Holz patiniert. Unbehandelte Möbel, die im Freien stehen, vergrauen bereits nach kurzer Zeit. Wollen Sie das vermeiden, sollten Sie das „Gegenmittel“ direkt nach Anlieferung Ihrer neuen Stücke und vor der Benutzung auftragen. Vergessen Sie nicht, regelmäßig nachzubehandeln.

Wir empfiehlen die Verwendung von Teaköl nur für überdachte und regengeschützte Standorte. Bei Möbeln, die der Witterung ausgesetzt sind, wäscht sich der Auftrag allmählich und unterschiedlich stark ab. Ohne konsequente Nachbehandlung in kürzeren Abständen würde das Holz dadurch eine unregelmäßige Patina annehmen.

Abgenutzte Holzflächen müssen regelmäßig mit einem ölgetränkten Tuch oder dem Pinsel nachbehandelt werden. Auf besonders strapazierten, waagrechten Flächen kann das drei- bis viermal jährlich erforderlich sein. Bereits vergraute Flächen sollten Sie nicht ölen. Es würde den Holzton schwarzbraun verdunkeln.

Für eventuell entstehende Schäden können wir leider keine Gewähr übernehmen.

 

Qualität

Teak „Grade A“ aus Plantagenanbau gibt es quasi ausschließlich in der staatlichen Plantage PT. Perum Perhutani der indonesischen Regierung. In dieser Plantage wird der Wald so nachhaltig bewirtschaftet, dass die Bäume 60 bis 80 Jahre alt werden können, was für die Bildung des extrem harten Kernholzes und für die Einlagerung von Öl und Harzen unbedingt nötig ist.

Nur diese Holzqualität hat die legendären Eigenschaften, deretwegen Teak so bekannt ist und weltweit geschätzt wird.
Seriöse Anbieter wie Teak-it verwenden ausschließlich Holz der Qualität „Grade A“ und fertigen aus „Grade C“ Holz keine Gartenmöbel.

In den letzten Jahren tauchen im Handel leider immer wieder Teakmöbel in C-Qualität auf, welche durch einen chemischen Anstrich als A-Qualität gefälscht werden.

Teak-It distanziert sich ausdrücklich von dieser Vorgehensweise, da dieser chemische Anstrich für die menschliche Haut schädlich ist und das Möbelstück bereits nach sehr kurzer Zeit unbrauchbar wird.

Unser komplettes Teak-Sortiment wird zu 100 Prozent maschinengefertigt, was einen sehr hohen Qualitätsstandard gewährleistet.

 

Umweltschutz

Unser Beitrag zum Schutz des Regenwaldes

Teak gehört zu den wertvollsten und gefragtesten Tropenhölzern und eignet sich daher hervorragend für den Plantagenanbau. Da Teakholz so ungeheuer widerstandsfähig, haltbar und schädlingsresistent ist, wächst der Teakbaum „tectona grandis“ unter den richtigen klimatischen Bedingungen, ohne dass er besonderer Pflege bedarf. In den Plantagen müssen lediglich regelmäßig Zwischenernten gemacht werden, um den verbleibenden Bäumen genügend Licht, Raum und Bodenressourcen zu geben. Unsere Teakhölzer kommen ausschließlich aus der staatlich kontrollierten Teakholz-Plantage PT. Perum Perhutani auf der indonesischen Insel Java. Alle dort geschlagenen Bäume werden mit dem Zertifikat der staatlichen Plantage versehen. Nur diese Bäume werden von unseren Schreinern in Jepara zur Herstellung von hochwertigen Gartenmöbeln verwendet.

Das Teakholz wird nach Nachhaltigkeitskriterien angebaut und geerntet, d.h. es wird versucht, für die ständige und optimale Erfüllung der Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktion der Wälder zu sorgen.

Bezogen auf die Holzernte bedeutet das Prinzip der Nachhaltigkeit, dass nie mehr Holz eingeschlagen wird, als dauerhaft nachwächst, und dass der Wald auch seinen übrigen Funktionen in der jeweiligen Region (Schutz vor Erosion, Erhaltung von Lebensräumen, Erhaltung der Artenvielfalt, etc.) nachkommt. Dadurch werden die Versorgung künftiger Generationen und die wirtschaftliche Grundlage einer ganzen Region gesichert.

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